Auf ein Eis mit Christian von Stetten

 

Mit Menschen ins Gespräch kommen, die anders denken als ich, als wir…

 

das mag unbequem sein, aber es öffnet Räume. Räume für Gedankenspiele, für eine Erweiterung der eigenen Sichtweise, für das Zulassen einer neuen Perspektive.

 

Wo gibt es Gelegenheiten? Die Frauen Union Hohenlohe ließ sich ein Format einfallen, das diese Möglichkeiten bietet. „Auf ein Eis mit Christian von Stetten“, so war es da und dort zu lesen. Und in der Tat tauchten gegenüber der Eisdiele Simonetti in Öhringen zur geplanten Zeit Menschen auf, die ganz gezielt die Nähe von Christian von Stetten MdB suchten. Dass eine Kugel Eis das Gespräch versüßte, war sicherlich ein schöner Nebeneffekt. Ihre Fragen haben sie möglicherweise schon längere Zeit mit sich herumgetragen. Nun können sie Antwort erhalten, Dampf ablassen, Kritik anbringen. Derjenige, der sonst nur von den Plakaten lächelt, steht vor ihnen und ist präsent, „angreifbar“ im eher positiven Sinne.

 

Im Kochertal, genauer gesagt in Schöntal, wird die Eisaktion ebenso durchgeführt - als eine der letzten Wahlkampfaktionen vor der Bundestagswahl.

 

 

 

Die Damen der Frauen Union erkennen die Chance, die sich bietet, wenn man die eigenen Räume verlässt und offen ist für Gespräche und Herausforderungen politischer Art. Wir Frauen haben gute Gründe, mit unserem ehemaligen und hoffentlich auch künftigen Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten noch einmal hinzuweisen auf die Bedeutung der Wahl am 26. September. Wir werben bis zur letzten Minute für ein gutes Ergebnis im Hinblick auf den zu wählenden 20. Deutschen Bundestag. Für Deutschland steht mit dem Wahlsonntag viel auf dem Spiel. 

 

 

 

 

Frauen Union Hohenlohekreis

wählt neuen Vorstand

 

 

Zur Kreisversammlung der Frauen Union Hohenlohe am 9. September in Forchtenberg-Sindringen konnte die Kreisvorsitzende Hermine Roth neben einer beachtlichen Zahl an Mitgliedern den Kreisvorsitzenden der CDU Hohenlohe Arnulf Freiherr von Eyb MdL willkommen heißen.

 

Unter der Wahlleitung von Friederike Spieles wurde der neue Kreisvorstand gewählt. Hermine Roth verbleibt im Amt der Kreisvorsitzenden. Ihre Stellvertreterinnen sind erneut Margarete Graser, Ines Prümmer und Beate Wernado. Schatzmeisterin bleibt Beate Wernado. Das Amt der Beauftragten für Presse und Öffentlichkeitsarbeit wird Helene Ott wahrnehmen. Linda Bürkert wird wieder als Mitgliederbeauftragte fungieren. Sieben Beisitzerinnen komplettieren den Vorstand: Jutta Förstner, Verena von Neubronner, Stefanie Sonnentag, Elfriede Lober, Ulrike Nußbaum, Rosemarie Fechter und Brigitte Homfeld. Rechnungsprüferinnen bleiben Dorothee Käpplinger und Friederike Spieles. Zu Landesdelegiertentagen werden Hermine Roth, Beate Wernado und Dorothee Käpplinger entsandt. An Bezirksdelegiertentagen geben Margarete Graser, Hermine Roth, Helene Ott, Verena von Neubronner und Ines Prümmer ihre Stimmen ab.

 

 

 

Geht das? Frauen auf dem Pfad der Stille…

 

Darin ist er unübertroffen, Franz Jakob, der Initiator der „Pfade der Stille“: Stimmungen und Eindrücke zu erspüren für diejenigen, die sich mit ihm auf den Weg machen. Diesmal hatte die Frauen Union der CDU mit ihrer Kreisvorsitzenden Hermine Roth zur Tour rund um Heimhausen und Buchenbach geladen. Eine beträchtliche Wandergruppe erfreute sich an der hochsommerlichen Blütenpracht, die die ungemähten Wiesen boten. Wissenschaftler der Berliner Charité unter der Führung des Parasitologen Professor Matuschka haben in einer Pilotstudie über die Verbreitung von Zecken und deren Infektion mit Borrelien in der Region geforscht. Dies erfuhr man, bevor es schweigsam, wie die Pfade der Stille es zeitweise erfordern, durch einen kleinen anmutigen Hain bergabwärts ging.

 

Lehrreich war der Besuch des im Jahre 1715 von den Herren von Stetten gebauten sog. Herrenhauses in Buchenbach. Als zentrales Informationszentrum im Mittleren Jagsttal bietet es abwechslungsreiche Ausstellungen zu Natur, Kultur und Geschichte der dort lebenden Menschen. Der Weg führte hinauf zur im 11. Jahrhundert erbauten trutzigen Burg Buchenbach. Durch ein großes Tor fiel der Blick auf das imposante Gebäude, das wie vieles in der Region mit Sagen, Legenden oder Anekdoten verbunden ist.

 

So soll die berühmte hohenlohische Redensart „I sooch ned sou und i sooch ned sou, , sonschd kummd anner und sächt, i häd sou oder sou gsoochd“ in der kleinen Ortschaft Berndshofen ihren Ursprung haben.

 

Heimhausen mit der schmalen historischen Brücke über die Jagst wurde einst von der alten Handelsstraße von Speyer nach Nürnberg durchquert. Heute ist das Dorf Anziehungspunkt für Menschen von weither, die Küche und Gastlichkeit des Hotels „Jagstmühle“ und dessen idyllische Lage schätzen. Unter hohen alten Bäumen lässt sich an festlich geschmückten Tafeln an Sommerwochenenden gut Hochzeit feiern.

 

Einen letzten Impuls setzte Franz Jakob feinsinnig im Hinblick auf die traurigen Ereignisse rund um die Flutkatastrophe. Musikalisch untermalt gedachte man in einem kurzen Gebet der Opfer und ließ bunte Wiesenblumen wie eilige Schifflein auf der Jagst flussabwärts treiben.

                                                                                                                                                Hermine Roth

 

Gleichstellung - CDU-Frauen wollen's wissen

 

 

Ein Interview in der HZ war Ausgangspunkt einer digitalen Veranstaltung der Frauen Union der CDU Hohenlohe. „Wie sieht es aus mit der Gleichstellung der Geschlechter?“ lautete die Frage, die an die Gleichstellungsbeauftragten im Hohenlohekreis, Lisa-Marie Hemer, und ihre Kollegin Silvia Payer aus der Stadt Heilbronn gestellt war. Ein eher ernüchterndes Resümee zogen beide Frauen, die von Amts wegen einen kritischen Blick werfen auf Fragen der beruflichen Möglichkeiten, auf Entlohnung, Rentenbezüge, partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit und die Rahmenbedingungen für Frauen und Mädchen schlechthin.

 

 

 

Bei dem digitalen Austausch und der lebhaften Diskussion unter der Leitung der Kreisvorsitzenden Hermine Roth wurde deutlich, dass es „nach wie vor nicht einfach ist, dem traditionellen Rollenbild zu entkommen.“ Patentrezepte gebe es sicher nicht, aber – stellt Payer unter Zustimmung ihrer Kollegin fest – Frauen sollten in ihren Bemühungen um Gleichstellung nicht nachlassen und häufiger mutig etwas wagen.

 

 

 

In der Tatsache, dass z.B. bei der Landtagswahl 2021 die Zahl der weiblichen Abgeordneten gestiegen ist, sehen die CDU-Frauen einen ersten Schritt in die von ihnen angestrebte Richtung. Bestimmte Entwicklungen ließen sich nur mit politischen Entscheidungen vorantreiben, sagt Roth und betont: „Mehr Frauen in die Politik! Das ist unser Anspruch als Frauen Union.

 

                                                                                                                                    

 

Mehr Frauen in die Politik!

 

Jährlich wird am 8. März der internationale Weltfrauentag gefeiert. Ein Tag, dem ich mit gemischten Gefühlen gegenüberstehe, da es nur ein Tag im Jahr ist und am nächsten Tag alle wieder zum Alltag zurückkehren. Haben wir dann wieder 364 Tage Weltmännertag? Schon beim Schreiben des letzten Satzes höre ich, wie sich jetzt der eine oder andere, vielleicht auch die andere über diese Aussage aufregt. Aber ist es nicht so? Haben wir Chancengleichheit für Frauen? Wieso gibt es noch eine Einkommenslücke, den sogenannten Gender Pay Gap (auch bei vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation)? Wie oft sehen wir Männer, wie oft sehen wir Frauen in Talkshows, wie viele Berichte und Fotos gibt es über Frauen in den Medien? Wie verhält es sich mit unserer Sprache? Wo sind die Frauen in der Politik?

 

 

Ja, es hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Aber es gibt auch noch einiges zu tun. So wünsche ich mir beispielsweise, dass wir uns irgendwann nicht mehr über Chancengleichheit unterhalten müssen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nichts mehr mit dem Geschlecht zu tun hat, dass Hausmänner sich nicht rechtfertigen müssen, dass Frauen in Führungspositionen nichts Besonderes mehr sind, dass Teilzeit nicht mehr ein Frauenphänomen ist und das Armutsrisiko von Frauen deutlich sinkt.

 

 

Um das alles umzusetzen, ist auch eine höhere Repräsentanz von Frauen in politischen Entscheidungsprozessen erforderlich. Aber wo sind die Frauen in der Politik?

 

 

Ja, ich weiß, was wollen wir denn, wir haben doch (noch) eine Kanzlerin, mit Ursula von der Leyen eine Präsidentin der Europäischen Kommission sowie eine Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Dass zuvor all diese Ämter jahrelang nur von Männern besetzt waren, zählt dann nicht mehr.

 

 

Aktuell beträgt der Anteil an weiblichen Abgeordneten im Bundestag 31 Prozent und damit rund 6 Prozent weniger als in der vorherigen Legislaturperiode. Die Parteien mit dem geringsten Anteil an weiblichen Abgeordneten sind die CDU/CSU mit 21 Prozent und die AFD mit lediglich 10 Prozent.

 

Geht man auf die CDU-Mitgliederebene, dann haben wir in Deutschland einen Frauenanteil von 27 Prozent. Hier bei uns in Hohenlohe sind es 21 Prozent (!).

 

 

Auch auf kommunaler Ebene (Gemeinderäte oder Kreistage) ist der Frauenanteil in Baden-Württemberg oftmals noch geringer als der des gesamten Bundestages. Gerade in diesen Gremien beginnen aber oft politische Karrieren und es werden wichtige Entscheidungen für das Leben vor Ort getroffen.

 

Wieso können wir nur so wenige Frauen für politische Aufgaben begeistern? Liegt es an unseren eigenen Strukturen? Oder daran, dass Männer bevorzugt Männer werben? Fehlt uns der Mut, einfach mehr Frauen anzusprechen? Liegt es an unserem geringen Frauenanteil, wodurch wir in unseren Reihen nur eine begrenzte Anzahl von Frauen ansprechen können und sich davon ein noch geringerer Anteil bereiterklärt, für eine Wahl aufstellen zu lassen?

 

Liegt es an der Doppelbelastung von Familie und Beruf und lässt sich dadurch einfach keine Zeit für (kommunal-) politische Arbeit finden? Weil wir denken, wir müssen uns zwischen Ehrenamt, Beruf und Kindern entscheiden? An dieser Stelle frage ich mich immer, wie das Männer/Väter machen!?

 

Oder unterstützen wir Frauen uns gegenseitig zu wenig? Trauen wir es den weiblichen Kandidatinnen, die sich für ein Amt zur Verfügung stellen, nicht zu? Wissen wir aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt nur auf das Äußere reduziert, mitten im Satz unterbrochen zu werden? Wissen wir, dass politische Arbeit ein ganz besonderes Parkett ist und wollen das anderen Frauen ersparen?

 

Oder fehlt es uns einfach an weiblichen Vorbildern?

 

Wie wichtig weibliche Vorbilder für die Gleichberechtigung sind, belegen zahlreiche Studien*. Wo es weibliche Vorbilder im politischen Leben gibt, können sich vor allem heranwachsende Mädchen und junge Frauen eher vorstellen, sich aktiv an der Politik zu beteiligen. Es muss uns also gelingen, mehr Frauen in entsprechende Positionen zu bringen und da meine ich nicht nur die Spitzenpositionen. Es muss sich schon auf Kreisebene etwas ändern.

 

Wenn wir nicht mehr Frauen für die CDU gewinnen können, dann fehlt uns das breite weibliche Gerüst, welches notwendig ist, damit mehr starke Frauen in die politische Arbeit hineinwachsen können. Über Nacht und ohne Anstrengung wird das nicht gelingen!

 

 

Der geringe Frauenanteil in Parteien sollte uns aus rein statistischer Sicht die Mitglieder-gewinnung von Frauen vereinfachen. Viele wurden vielleicht einfach noch nicht gefragt und wären durchaus bereit, sich in einer Partei zu engagieren. Also lassen Sie es uns versuchen! Helfen Sie mit, mehr Frauen für die Mitgliedschaft in der CDU zu gewinnen, egal ob als aktives oder passive Mitglied, oder für ein Amt auf kommunaler Ebene. Was können wir verlieren?

 

 

"Wir können nicht erfolgreich sein, wenn die Hälfte von uns zurückgehalten wird."

 

 

 Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin und Kinderrechtsaktivistin aus Pakistan

 

 

 

 

 

Kleiner Auszug, was sich seit 1900 geändert hat:

 

 

1908 Frauen dürfen Mitglied in politischen Vereinen werden, die Zulassung zum Abitur wird möglich

 

 

1918 Frauen erhalten das aktive und passive Wahlrecht

 

 

1919 Frauenanteil im Reichstag 8 Prozent

 

 

1933-1945 Keine Frauen im Parlament

 

 

1949: Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland tritt in Kraft, formale Gleichstellung von Männern und Frauen: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt"

 

 

1949 Frauenanteil im Deutschen Bundestag 7,1 Prozent

 

 

1952 Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter

 

 

1958 Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Diskriminierung per Gesetz war damit jedoch noch nicht abgeschafft. Im Gesetz, das später auch "Hausfrauen-Ehe" genannt wurde, stand: „Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist.“

 

 

1958 Frauen dürfen ohne Genehmigung ihres Mannes den Führerschein machen

 

 

1961 Elisabeth Schwarzhaupt wird als erste Ministerin in die Bundesregierung berufen

 

 

1962 Frauen dürfen ohne die Erlaubnis ihres Mannes ein eigenes Bankkonto eröffnen

 

 

1962 Die Antibaby-Pille kommt in der BRD auf den Markt.

 

 

1972 Frauenanteil im Deutschen Bundestag 5,8 Prozent

 

 

1977 Das Eherecht schafft die „Hausfrauen-Ehe“ ab. Bis dato war die Frau „zur Haushaltsführung verpflichtet“. Berufstätig durfte sie nur mit Einverständnis des Mannes sein und wenn das „mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar“ war. Das Arbeitsverhältnis konnte vom Mann gekündigt werden.

 

 

1980 Das Gesetz zur Gleichbehandlung am Arbeitsplatz wird im Bundestag verabschiedet: „Gleicher Lohn für alle“

 

 

1983 Frauenanteil im Deutschen Bundestag 9,8 Prozent

 

 

1990 Frauenanteil im Deutschen Bundestag 20,5 Prozent

 

 

1994 Frau und Mann dürfen nach der Heirat beide ihre Nachnamen behalten

 

 

1997 Vergewaltigung in der Ehe wird strafbar. Davor war der Ehemann vor dem Gesetz kein Vergewaltiger, sondern konnte sich nur wegen Nötigung strafbar machen.

 

 

2005 Angela Merkel wird die erste Bundeskanzlerin

 

 

2016 wird das Sexualstrafrecht reformiert: Nein heißt Nein! Auch wenn Frauen es „nur“ sagen

 

 

2020 gelten Menstruationsartikel nicht mehr als Luxusartikel

 

 

Linda Bürkert
Mitglied im Kreisvorstand der CDU und der Frauen Union Hohenlohe

 

 

 

„Zuhören. Anpacken. Umsetzen“

 

Nur jeder fünfte Abgeordnete der CDU-Fraktion im 19. Deutschen Bundestag ist eine Frau. Noch immer sind sie also rar gesät, die weiblichen CDU-Bundestagsabgeordneten.

 

Eine von diesen hatte die Frauen Union Hohenlohe unter Führung ihrer Kreisvorsitzenden Hermine Roth jüngst zu Gast im Videochat: Nina Warken, eine junge dynamische Abgeordnete, die den Nachbarwahlkreis Odenwald-Tauber in Berlin vertritt.

 

„Zuhören. Anpacken. Umsetzen“ ist das Motto ihrer Homepage. Und so haben die Teilnehmerinnen, zuhörend und nachfragend, sie auch erlebt - zugewandt, umfassend informierend, ihre vielfältigen Aufgaben breit auffächernd und für ihre Anliegen brennend.

 

Hat sie wenige Stunden vor dem Zusammensein per Chat noch die Leitung des Bundesfachausschusses Innere Sicherheit innegehabt, so hält sie am Morgen danach eine Rede im Plenum des Bundestages zum „Gesetz zur Fortgeltung der Regelungen zur epidemischen Lage.“ Die Teilnehmerinnen an der virtuellen Gesprächsrunde konnten sich davon überzeugen, dass die Juristin Warken souverän ihre Aufgaben im Bundestag wahrnimmt. Dies tut sie nicht nur als Integrationsbeauftragte der CDU/CSU - Fraktion oder als Stellvertretende Vorsitzende des Untersuchungsausschusses PKW-Maut, sondern ganz besonders wenn es darum geht, die Interessen ihres Wahlkreises in Berlin entschlossen durchzusetzen. So konnte sie als Erfolg verbuchen, dass das Schwimmbad in Weikersheim kürzlich für seine Sanierung eine große Geldsumme aus Fördermitteln des Bundes für den ländlichen Raum erhielt.

 

Im regen Austausch mit den Teilnehmerinnen ging es u.a. um den Umgangston im Parlament, gerade auch gegenüber Frauen, um die zunehmende Arbeitsbelastung und das Ringen nach Lösungen in Zeiten von Corona.

 

Nina Warken gelingt es, sich in der von Männern dominierten Welt im Bundestag Gehör zu verschaffen. Dennoch verhehlt sie nicht, dass es weiterhin erheblicher Anstrengungen bedarf, die Zahl der weiblichen Abgeordneten zu erhöhen. Die Frauenquote ist aus ihrer Sicht ein Weg dorthin.

 

Und wie gelingt ihr als dreifacher Mutter der Spagat zwischen Familie und Bundestag? „Da kann ich mich voll auf meinen Mann, auf meine Eltern und Schwiegereltern verlassen“, meint sie. Natürlich ist sie sich der Brisanz der Fragestellung bewusst. Verbirgt sich doch dahinter die meistens weibliche Problematik, das Familienleben mit all seinen Herausforderungen in Einklang zu bringen mit dem beruflichen und möglicherweise auch ehrenamtlichen Engagement.

 

Der Dank geht an Nina Warken für die Einblicke in den Arbeitsalltag einer baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass mit der Nominierung in wenigen Wochen der Weg geebnet wird für eine Fortsetzung ihrer Tätigkeit auch in der nächsten Wahlperiode.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

Die Frauen Union diskutiert:

 

Den Frauenanteil erhöhen – wie geht das?

 

 

„Früher dachte ich immer, wir brauchen die Frauenquote nicht. Ich habe inzwischen meine Meinung geändert!“, so äußerte sich eine der Teilnehmerinnen am jüngsten Videochat der Frauen Union Hohenlohe.

 

Der digitale Austausch erfolgte zu einem Thema, das in den Medien immer wieder auftaucht und das Frauen bewegt: Wie geht es ihnen in einem von Männern dominierten Umfeld – so z. B. im Bereich der Politik? Wie leicht, wie schwer wird es ihnen gemacht, wenn sie sich politisch betätigen wollen? Wie schaffen sie es, sich neben allen Anforderungen in Familie, Beruf, Gesellschaft einzumischen in die Belange der Politik? Wie können sie ihre Sichtweise einbringen und zugleich etwas bewegen? Und vor allem: Wie gewinnen sie Mitstreiterinnen? Dass der Frauenanteil signifikant erhöht werden muss – gerade in einer modernen Volkspartei wie der CDU – liegt auf der Hand.

 

Genügt es, die „Frauenquote“ zu fordern? Finden sich überhaupt genügend Frauen, damit im Jahr 2025, wie in einer Entscheidung der Struktur- und Satzungskommission der CDU vorgesehen, jeder zweite Platz z.B. in Kreisvorständen und auf Wahllisten mit Frauen besetzt werden kann?

 

Wie dem auch sei: Quote hin, Quote her - ohne ambitionierte Ziele, ohne Selbstverpflichtung, der sich Frauen und Männer unterziehen müssen, wird sich nichts tun. Die Ideen aller, der Einsatz aller ist gefragt, wenn es um eine Einbindung der Geschlechter gleichermaßen, um gerechte Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens geht.

 

So profitieren Unternehmen bereits heute von geschlechtergemischten Teams. Diese können aus einer viel breiteren Sichtweise heraus wesentlich effektivere Lösungsansätze und Ziele bieten. Auch in der Politik ist die Sichtweise aller unverzichtbar!

 

 Wir müssen Mädchen und Frauen so früh wie möglich für ein Engagement auf allen Feldern des Lebens motivieren. Wir müssen sie sensibilisieren für die Möglichkeiten der Mitwirkung, sie gewinnen für ihren Einsatz für Fortschritt und Verbesserung. Die eigene Familie, Kita, Kindergarten, Schule - das sind die Orte, an denen sich entscheidet, wie junge Menschen, vor allem Mädchen und junge Frauen, das Leben sehen und angehen. Was ist mir wichtig, wofür lebe ich, was kann ich bewirken? Für welche Werte setze ich mich ein?

 

 Die lebhaft am Austausch beteiligten Frauen sind sich einig, dass es Vorbilder braucht.

 

Wir als CDU-Frauen dürfen nicht nachlassen, Position zu beziehen, unsere Rechte einzufordern und andere Frauen für die Mitwirkung bei der kleinen und großen Politik zu begeistern. Und vielleicht ist die Frauenquote ja doch eine Hilfe auf dem Weg zu mehr Frauen da wo sie bislang noch schmerzlich fehlen.

 

 

 

"GEBÄREN IST AN SICH NICHT GEFÄHRLICH"

 

Um den Beginn des Lebens ging es in einem Telefonchat der Frauen Union Hohenlohe, dessen Gast Christel Scheichenbauer war, stellvertretende Vorsitzende im Hebammen-verband Baden-Württemberg.

 

Genauer gesagt ging es um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung.

 

Dass bei einem so existentiellen und ins Leben eingreifenden Vorgang Begleitung und Unterstützung vonnöten sind, weiß jede Frau, vielleicht auch jeder Mann.

 

Die Teilnehmerinnen am Chat erfuhren Erstaunliches: Junge Mädchen und Frauen verfügen immer weniger über einen natürlichen Bezug zum Schwanger sein, zum Kinderkriegen, zum Umgang mit einem Neugeborenen. Stattdessen werden die physiologischen Abläufe und Vorgänge aufgrund von Nichtwissen und fehlenden Vorbildern problematisiert. So empfinden die meisten Schwangeren ihre Schwangerschaft von vornherein als Risikoschwangerschaft.

 

Änderungen könnte man dadurch erreichen, dass das Thema seinen Platz findet in den Lehrplänen der Schulen. Durch regelmäßige Besuche von Hebammen könnten junge Leute erkennen: Gebären an sich ist nicht gefährlich! Es ist höchst natürlich und deshalb gut machbar.

  

Auch wenn der Beruf der Hebamme aufgrund der zurzeit stattfindenden Akademisierung und durch diverse Verbesserungen eine Aufwertung erfährt, stimmen Nachfrage und Zahl der Ausbildungs- bzw. Studienplätze nicht überein. Die Arbeitsverdichtung, die es schwierig erscheinen lässt, Familie und Beruf in Einklang zu bringen, sowie die nicht zufriedenstellende Bezahlung sind nach wie vor Hindernisse, junge Frauen für diesen Beruf zu begeistern.

 

Hebammen sind freiberuflich tätig oder sie arbeiten als Angestellte, als sog. Beleghebammen auf der Geburtsstation eines Krankenhauses.

 

Scheichenbauer selbst plädiert für das Modell „Hebammen geleiteter Kreißsaal“. Dieses ermögliche es Hebammen, als Angestellte in eigenen, dem Krankenhaus angegliederten Räumen eigenverantwortlich und nicht weisungsgebunden ihre Frauen über die Zeit der Geburt hinweg zu begleiten und zu unterstützen. Nur im Notfall werden Ärzte samt der vorhandenen Medizintechnik hinzugezogen. Eine hohe Arbeitszufriedenheit auf Seiten der Hebammen, die gerne in ihrem Team arbeiten, aber auch eine ebenso große Zufriedenheit der Mütter, sprächen für diese Form.

 

Die Frauen Union wird sich nicht nur für das Modell „Hebammen geleiteter Kreißsaal“ stark machen, sondern sich auch für eine Verankerung des Themas „Geburtshilfe“ in den Lehrplänen der Schulen einsetzen.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

 

CDU-Frauen im Gespräch mit Eisenmann

 

„Dann treffen wir uns eben im Videochat“, ermutigte Dr. Susanne Eisenmann die Frauen Union Hohenlohe, als klar war, dass man sich nicht persönlich würde begegnen können. Die Kultusministerin und Spitzenkandidatin der CDU Baden-Württemberg war als Ehrengast zu der Anfang Juli vorgesehenen Mitgliederversammlung der Frauen Union eingeladen, die jedoch wie so vieles in dieser Zeit nicht stattfinden konnte.

 

Dass die Ministerin Wort hielt, freute die Mitglieder des Kreisvorstandes mit ihrer Kreisvorsitzenden Hermine Roth anlässlich eines einstündigen Austausches per Videochat, dem sich auch Arnulf von Eyb MdL angeschlossen hatte.

 

Im Mittelpunkt der Fragen und Antworten standen die Auswirkungen der Corona-Pandemie vor allem im schulischen und vorschulischen Bereich. Mit Sorge richtet sich der Blick auf die Zeit nach den Sommerferien in der Hoffnung, dass ein einigermaßen geregelter Schulbetrieb wieder möglich sein werde. Anregungen und Kritik, Appelle und Wünsche – an solchen Gaben mangelte es am Ende der Videoveranstaltung nicht, die Frau Eisenmann in ihrem gedanklichen Gepäck in ihr Büro mitnahm und zum Ausgangspunkt weiterer Überlegungen und Entscheidungen machen wird.

                                                                                                                                            Hermine Roth

 

FRAUEN AM TELEFON

 

Dass man in Corona-Zeiten auf einen sachlichen und informativen Austausch mit Fachleuten nicht verzichten muss, erfuhren jüngst die Teilnehmerinnen einer Telefonkonferenz der Frauen Union Hohenlohe. Die Kreisvorsitzende Hermine Roth hatte Christel Scheichenbauer, zweite Vorsitzende des Baden-Württembergischen Hebammenverbandes, sowie die Hohenloher Hebamme Sabine Frank zu einem Telefongespräch eingeladen. Die beiden Hebammen verwiesen auf den grundlegenden Hebammenmangel nicht nur in der Region. So könne es nicht sein, dass es immer wieder Frauen gebe, denen es nicht gelänge, eine konstante Hebammenbegleitung während Schwangerschaft, Geburt und Nachsorge zu erhalten. „Dass eine junge Frau kurz nach der Entbindung mit ihrem Neugeborenen mühsam zweimal die Woche in unsere Ambulanz kommen muss, um sich fachlichen Rat für die Nachsorge zu suchen, geht gar nicht“, so Scheichenbauer.

 

Gemeinsam will man nun Überlegungen anstellen, wie an politischen Rädern gedreht werden kann, um weitere Verbesserungen auf diesem Gebiet zu erreichen.

Ein zweiter Themenschwerpunkt wurde im Verlauf des Telefonats von Maria Freihart, einer der Leiterinnen des Pflegestützpunktes Hohenlohe, in den Blick genommen. Als absolut notwendige, da Not wendende, Einrichtung des Hohenlohekreises erweist sich seit nahezu 10 Jahren der Pflegestützpunkt mit seinem großen Beratungsangebot. Er ist Anlaufstelle für Menschen, die nicht wissen, wie sie – oftmals sehr akut - Betreuung und Pflege ihrer Lieben leisten und sicherstellen können.

 

Freihart verfügt über eine breite Palette an Möglichkeiten, so dass Ratsuchende anschließend selbst die Wahl treffen können. Wie belastend die Situation im privaten Pflegebereich gerade in Corona-Zeiten war, vermag man sich lebhaft vorzustellen.

 

Die vielfältigen Möglichkeiten des Pflegestützpunktes seien vielleicht noch zu wenig bekannt, meinen die CDU-Frauen und wollen für eine bessere Nutzung des Angebots werben.

                                                                                                                                            Hermine Roth

Frau und Beruf - Alles ist möglich!?

Vielfältigen Fragen stellte sich die Leiterin der Kontaktstelle „Frau und Beruf“ Heilbronn-Franken, Simone Rieß, im Rahmen einer Veranstaltung der Frauen Union in der Sindringer „Krone“. Ein breit gefächerter Aufgabenbereich rund um Frauen und das Berufsleben bestimme die Arbeit der in Heilbronn ansässigen Kontaktstelle, so Rieß. Diese werde im Rahmen eines Landesprogramms durch das Wirtschaftsministerium gefördert, über regionale Träger mitfinanziert und verfüge über weitere Beratungsstellen in Künzelsau, Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim.

 

Die Referentin betonte, es sei die Hauptaufgabe der Kontaktstelle, Frauen lebensphasenorientiert auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt kostenlos und vertraulich zu beraten, sie zu qualifizieren, zu begleiten und ihnen in ihrer jeweiligen Situation Wege auf dem Arbeitsmarkt aufzuzeigen. Dies gelänge aufgrund eines kompetenten Teams und eines großen Netzwerkes in der Region unter Einbindung aller wichtigen Akteure des Arbeitsmarktes.

 

Die Frauen, die der Einladung der Kreisvorsitzenden Hermine Roth gefolgt waren, vertraten übereinstimmend die Meinung, dass eine derartige, auf die individuellen Belange zugeschnittene Anlaufstelle für Frauen eine ausgesprochen wichtige Einrichtung sei. Man dürfe nicht nachlassen in dem Bemühen, Frauen stark zu machen für die Anforderungen des immer anspruchsvolleren Arbeitsmarktes, aber auch für eine selbstbewusste und faire Verteilung der Aufgabenbereiche innerhalb von Familie und Beruf.

 

Bewerber für Nominierung zu Gast bei der Frauen Union

Auf Einladung der Frauen Union nutzten eine Reihe von Frauen die exklusive Gelegenheit, ihre Fragen an die CDU-Bewerber für das Landtagsmandat im Wahlkreis 21, Arnulf von Eyb MdL und Rüdiger Volk, sowie an Stefanie Sonnentag als Bewerberin für das Zweitmandat im Hotel-Restaurant Günzburg in Eschental zu stellen.

 

Diejenigen, die sich trotz Schneegestöbers und damit einhergehender Straßenglätte am Veranstaltungsort einfanden, hatten die Möglichkeit, im kleinen Kreis mit den Bewerbern und der Bewerberin auf Tuchfühlung zu gehen.

 

So kamen unter Moderation der Kreisvorsitzenden Hermine Roth u.a. Themenfelder zur Sprache, die speziell dem Blickwinkel von Frauen entstammen wie z. B. eine Erhöhung des Frauenanteils in Parlamenten und Kommunen, Bedeutung und Sinn einer Frauenquote.

 

Aber auch die Verkehrsinfrastruktur, z. B. eine durchgängige Verkehrsanbindung über Kreisgrenzen hinweg, Innere Sicherheit vor allem im Zusammenhang mit Kindern und Familien und nicht zuletzt das Thema Bildung hatten ihren Platz in der sich anschließenden regen Diskussion.

 

Diskussionsrunde der Frauen Union mit Markus Grübel MdB

 Der Bundestagsabgeordnete Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, referierte bei einem Vortragsabend der Frauen Union Hohenlohekreis in der Rüdinger-Akademie in Krautheim über das Thema „Religionsfreiheit, ein Menschenrecht im Spannungsfeld zwischen Grundgesetz und Kultur“.

Markus Grübel informierte zunächst über die aktuellen weltweiten Konflikte, bei denen die Ausübung der Religion wie auch die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft Gefahren für Leib und Leben bedeuten.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Wort, die in ihrem Umfeld in Hohenlohe persönliche Erfahrungen machen wenn verschiedene Kulturen in Gesellschaft, Arbeitswelt und Schulen hart aufeinandertreffen. Im Fokus stehen Kinder aus geflüchteten Familien und deren Einbindung in das Schulleben. Man kam zu dem Schluss, dass für alle Kinder ab Klasse 1 ein verbindliches Schulfach anzustreben sei, das die Grundlagen unserer freiheitlichen, demokratischen und sozialen Gesellschaft vermittelt und den respektvollen gegenseitigen Umgang fördert.

Markus Grübel stellte klar, dass das Grundgesetz für alle Menschen gilt, die in Deutschland leben, und dass es wichtig sei, bei der Gesetzgebung einen schonenden Ausgleich für alle zu finden.

 

                                                                                                                                         Beate Wernado

Hoch auf dem gelben Wagen


Herbstlicher Impressionen erfreuten sich Mitglieder und Freunde der Frauen Union, die der Einladung des Kreisvorstandes ins liebliche Taubertal gefolgt waren. "Hoch auf dem gelben Wagen" der Winzerfamilie Lehr vom Jakobshof ging es durch Markelsheim, einen noch weithin bäuerlich geprägten Weinort, und hinauf in die unmittelbar angrendenen steilen Weinberge. Dort wurde man Zeuge der teils schon hochtechnisiert betriebenen Weinlese. Durch die lebendigen Schilderungen der Winzerfamilie erhielten die Mitfahrenden Einblicke in die arbeitsintensive Form der Weinbergpflege, die als ein Kulturgut der besonderen Art einzustufen ist.

Und was wäre eine Weinbergfahrt ohne Verkostung der örtlichen Weine? Nicht nur diverse Weinsorten konnte man ausgiebig genießen, sondern ein liebevoll vorbereitetes Vesper erwartete die Gäste hoch oben am Waldesrand, dort, wo die Blicke weithin über den als Madonnenländchen bekannten Landstrich hinweggehen. Kein Wunder, dass alle gerne einstimmten in die Lieder, die vom Akkordeon begleitet, die Fahrt abrundeten.

Für die Kreisvorsitzende Hermine Roth trägt diese Art der Geselligkeit eindeutig zur Stärkung der Gemeinschaft bei.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

Wohin geht's im Hohenlohekreis?


Die Zukunftsentwicklung des Kreises war Thema bei der Frauen Union der CDU im Pfedelbacher „Bürgerstüble“. Vor einem interessierten Besucherkreis, darunter CDU-Landtagsabgeordneter Arnulf von Eyb, begrüßte Kreisvorsitzende Hermine Roth Landrat Dr. Matthias Neth als kompetenten Referenten und Gesprächspartner. Neth zeigte anhand eines von vielen Arbeitsgruppen und Bürgerforen erarbeiteten Entwicklungs- und Strategiekonzepts künftige Entwicklungsmöglichkeiten für den Landkreis auf. Daraus ergäben sich diverse Handlungsaufträge u.a. für Mobilität, Wohnen und Wirtschaft. Dafür Weichenstellungen vorzubereiten, gehöre derzeit zu den vordringlichsten Aufgaben von Kreistag und Verwaltung.

 

Es seien keine einfachen Entscheidungen, die im Kreis getroffen werden müssen, zeigte der Landrat an einigen Beispielen: Bürgernaher Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, Belebung und Weiterentwicklung des Tourismus, Entwicklungsmöglichkeiten für Weltmarktführer und mittelständische Unternehmen in Übereinstimmung zu bringen mit Bewahrung von Natur und Umwelt im ländlich geprägten Raum stünden neben Fragen der Sicherstellung ärztlicher und Krankenhausversorgung repräsentativ für die dringendsten Aufgaben.

 

Dass aktuelle Fragen sich gravierend auf Entwicklungen im Hohenlohekreis auswirken können, schilderte der Hohenloher Landrat am Beispiel des Volksbegehrens „pro Biene“. Ein unreflektierter Umgang mit dem Referendum, ohne die Auswirkungen und Konsequenzen gründlich zu untersuchen und abzuwägen, könne dazu führen, den regionalen Obst- und Weinanbau in unserer Region gänzlich zum Erliegen zu bringen.

 

Neth fordert deshalb, globale Entwicklungen ganzheitlich in ihren Auswirkungen auf alle anderen Handlungsfelder zu sehen und entsprechend sensibel zu reagieren.

 

Dass neben der „großen Politik“ auch regionale Anliegen der Kommunalpolitik lebendig und mit Sachverstand diskutiert werden können, war ein erfreuliches Fazit dieser abendlichen Veranstaltung.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

 

Frauen Union auf dem Pfad der Stille

Wie wohltuend und lehrreich zugleich das gemächliche Wandern auf einem Meditationsweg sein kann, erfuhren jüngst Mitglieder und Gäste der Frauen Union der CDU.

 

Franz Jakob aus Zaisenhausen als Initiator der „Pfade der Stille“ führte die Gruppe zu den von ihm liebevoll ausgestalteten Stationen am Weg. Diese dienen dazu innezuhalten, in innerer Betrachtung den Zugang zu finden zu Fragestellungen, die jeden auf ganz eigene Weise beschäftigen. So gibt es Ausblicke und Einblicke, Impulse und Botschaften, Kunstwerke und Aktionen.

 

Das besondere Interesse galt der berühmten Lourdesgrotte am Dorfrand von Zaisenhausen, die in ihrer Art im süddeutschen Raum einmalig ist. Sie erinnert an wasserarme Zeiten im ausgehenden 19. Jahrhundert, in denen das beständig aus dem Felsen laufende Wasser als lebensspendende wundersame Erscheinung und Ort göttlicher Hilfe wahrgenommen wurde.

 

Am Ende der rund zweistündigen Wanderung erwartete Irmgard Jakob die Gruppe mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen an einer festlich gedeckten Tafel. „Das war ein wunderbarer Nachmittag“, sind sich die Teilnehmenden einig. Hermine Roth, Kreisvorsitzende der Frauen Union, und ihre Stellvertreterin Margarete Graser können sich gut vorstellen, irgendwann einmal weitere Pfade der Stille mit Franz Jakob zu erkunden.                                                                                                                                           Hermine Roth

 

Neues aus der Frauen Union

Die heißen Juliwochen standen ganz im Zeichen verschiedener Delegiertentage. So wurden sowohl der Bezirksvorstand als auch der Landesvorstand der CDU Frauen Union neu gewählt.

 

Die Hohenloher Delegierten machten sich auf nach Weil der Stadt, um einen neuen Vorstand für den Bezirk Nordwürttemberg zu wählen. Susanne Wetterich, langjährige Bezirksvorsitzende aus Stuttgart, wurde in ihrem Amt erneut bestätigt. Aus dem Kreis Hohenlohe gehören dem neuen Bezirksvorstand an Margarete Graser aus Mulfingen und die Kreisvorsitzende Hermine Roth aus Öhringen. Graser folgt auf Rose-Maria Kommnick, die auf eigenen Wunsch hin als Beisitzerin aus dem Vorstand ausschied.

 

Die Landesdelegiertenversammlung zum Thema „Future for Families“ tagte in Urbach, einer kleinen Stadt im Remstal, deren Bürgermeisterin Martina Fehrlen der Frauen Union entstammt.

 

Nachdem die bisherige Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle den Sprung in das neue Europaparlament nicht geschafft hatte, hatte sie alle politischen Ämter niedergelegt. Um ihre Nachfolge als Landesvorsitzende bewarben sich die Bezirksvorsitzende aus Nordwürttemberg Susanne Wetterich und die Bezirksvorsitzende aus Nordbaden StS Katrin Schütz.

 

Aus dieser Kampfkandidatur ging Susanne Wetterich als Siegerin hervor. Sie wird nun die Frauen Union Baden-Württemberg in die Zukunft führen.

 

Aus Hohenlohe gehört Hermine Roth als Mitgliederbeauftragte wieder dem Landesvorstand an.

 

Der Bundesdelegiertentag 2019 findet am 14./15. September in Leipzig statt. Eine Delegation von etwa 18 Frauen aus Baden-Württemberg wird dorthin reisen, um einen neuen Bundesvorstand zu wählen und um Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, erneut zur Bundesvorsitzenden zu wählen.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

 

Links: Hermine Roth, wieder gewählte Mitgliederbeauftragte des Landesvorstands.


Mitte: Dr. Inge Gräßle, bisherige Landesvorsitzende und Europaabgeordnete.


Rechts: Susanne Wetterich, wieder gewählte Bezirksvorsitzende und neu gewählte Landesvorsitzende.

 




Die Delegierten der Frauen Union
Hohenlohekreis sind bei der Wahl
des Landesvorstands vollzählig
vor Ort.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktion "MITREDEN" in Künzelsau und Öhringen

Schwer bezahlbare Mieten, mehr Anerkennung häuslicher Arbeit in der Öffentlichkeit, eine auskömmliche Rente im Alter - solche und ähnliche Probleme nannten Frauen in Öhringen und Künzelsau anlässlich der 3. Aktion „Mitreden“ der Frauen Union. Sie konnten zwanglos ins Gespräch kommen mit der Kreisvorsitzenden der Frauen Union Hermine Roth, mit Gemeinderätinnen, aber auch mit der Europaabgeordneten der EVP, Dr. Inge Gräßle. Diese stellt sich am 26. Mai erneut zur Wahl und lässt nicht nach, immer wieder die Bedeutung einer starken EVP-Fraktion innerhalb des europäischen Parlaments zu betonen.

 

Mit dem Format „Mitreden“ sollen insbesondere weibliche Passanten die Gelegenheit bekommen, ihre Ideen und Wünsche, ihre Vorstellungen gegenüber politischen Verantwortungsträgern zu äußern. Zudem soll der Fokus auf die Wahl von Frauen gelegt werden, auf ihre Mitwirkungsmöglichkeiten in allen Bereichen. Der Frauen Union liegt daran, bei Frauen die Freude am Einmischen und an der politischen Mitgestaltung zu wecken und dadurch langfristig den Frauenanteil in den Parlamenten zu erhöhen.



Dr. Inge Gräßle (Mitte rechts), Landesvorsitzende der Frauen Union, Europaabgeordnete der CDU und Vorsitzende des Haushalts-kontrollausschusses der EU und Hermine Roth, Vorsitzende der Frauen Union Hohenlohekreis im Gespräch mit Passantinnen in der Öhringer Innenstadt.

 











Dr. Inge Gräßle MdEP (oben rechts, unten Mitte) und Vorstandsmitglieder der Frauen Union Hohenlohekreis stehen vor dem Alten Rathaus in Künzelsau Rede und Antwort und nehmen Wünsche, Vorschläge und Kritik von Passantinen entgegen.


Feuerschale der Frauen Union

Am 26.01.2019 fand die erste Feuerschale der Frauen Union des Hohenlohekreises statt.

 

Mit über 30 Gästen fiel der Startschuss für das anstehende Wahljahr vor unserer Kreis-geschäftsstelle in Künzelsau.

 

Bei leckerem Glühwein und Punsch konnte das Regenwetter die gute Stimmung nicht trüben. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an Frau Susanne Schmezer, die Inhaberin des Weinguts Gaufer in Ingelfingen, die die Getränke gespendet hat.

 

Neben den Kolleginnen konnte die Frauen Union zahlreiche Freundinnen und Freunde der CDU begrüßen. Zusammen mit dem Abgeordneten, Arnulf Freiherr von Eyb MdL, wurde in entspannter Atmosphäre diskutiert. Wichtige politische Themen auf Landesebene aber auch kommunalpolitische Themen auf Kreis- und Gemeindeebene wurden angeregt angesprochen. 100 Jahre Frauenwahlrecht, Pflege, Bildung, Erziehung und andere frauenspezifische Themen standen ebenfalls im Fokus. Alle Anwesenden waren sich einig, dass ohne Frauen keine gute Politik zu machen ist! Frauen tragen wesentlich zum Erfolg in unserer Gesellschaft bei.

 

Die Frauen Union wird sich mit Kräften dafür einsetzen, dass bei den anstehenden Wahlen der Frauenanteil in den Parlamenten steigt.

                                                                                                                                      Margarete Graser

 

JAHRESFEIER DER FRAUEN UNION

Zum Innehalten und zur Einstimmung auf die Adventszeit lud die Kreisvorsitzende der Frauen Union der CDU Hohenlohe, Hermine Roth, in die Kilianskirche in Bretzfeld-Waldbach ein. Die Kirchenführerin Gisela Schütz-Lucke erläuterte den Gästen die Geschichte und Schätze der evangelischen Dorfkirche, deren Renovierung mit der Innenrenovierung im Jahr 2006 abgeschlossen werden konnte. Heute ist die Kilianskirche ein lebendiges Zentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Waldbach-Dimbach und ein Schmuckstück der Region. Deshalb erfolgte auch der Beschluss des Kirchengemeinderates, die Kirche täglich tagsüber offen zu halten, „bis zum Einbruch der Dunkelheit“, eine Besonderheit, um die sich ein treues Team von „Kirchenhütern“ kümmert.

 

Umrahmt von dem üppigen Bildschmuck, der zu einem großen Teil aus der Hand des Malers Johannes Stigler stammt, und dem eindrucksvollen Ambiente der Innenausstattung der Kirche überraschten und erfreuten Tomas Stein und Monia Messer die Besucher mit ihren musikalischen Darbietungen auf der Querflöte.

 

Dem Kirchenbesuch schloss sich ein festliches Abendessen an, mit dem die Jahresfeier der Frauen Union ihren geselligen Abschluss fand.

Helene Ott

EUROPA BLEIBT UNVERZICHTBAR

unter diesem Motto informierte Dr. Inge Gräßle, Europaabgeordnete und Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses der EU, über die aktuelle Arbeit der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

 

Bei der gut besuchten Veranstaltung im Haus an der Walk in Öhringen folgten viele interessierte Besucher den Ausführungen der CDU-Abgeordneten und trugen mit vielen Fragen zu einer lebhaften Diskussion bei. Themen einer europäischen Asylpolitik, die Forderung zur Sicherung der Außengrenzen der EU, der Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft als „fatale Fehlentscheidung von bewusst falsch informierter Wählerschaft“, zu geringer Frauenanteil unter den Abgeordneten im EU-Parlament u.a. waren Gegenstand eines regen Meinungsaustausches.

 

Dabei ließ Gräßle, die gleichzeitig Landesvorsitzende der Frauen Union der CDU in Baden-Württemberg ist, keine Fragen unbeantwortet. Die Gäste aus Hohenlohe und dem Landkreis Schwäbisch Hall belohnten dies mit großem Beifall.

 

Auch die regional zuständigen Vorsitzenden der Frauen Union, Hermine Roth aus Öhringen und Marion Straube aus Schwäbisch Hall, zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung, die im Rahmen eines Weißwurstfrühstücks großen Anklang fand.

 

„Europa ist nur stark, wenn Europa an das Ganze und der Einzelne an Europa denkt“, so das Fazit.

 

"MITREDEN" - WO DRÜCKT FRAU DER SCHUH?

 

Unter dem Motto „Mitreden – wo drückt Frau der Schuh?“ befragten Mitglieder der Frauen Union der CDU in der Öhringer und Künzelsauer Innenstadt Frauen in verschiedenen Altersgruppen und Lebensphasen. Antworten bezogen sich auf Kinderbetreuung, Wiedereinstieg in den Beruf, Anerkennung der häuslichen Arbeit sowie bezahlbaren Wohnraum. Aber auch Probleme der Altersversorgung v.a. für Alleinerziehende wurden in den Blick genommen.

 

Die Frauen waren offen für die Befragung, allerdings gab es auch Stimmen, die keinerlei Probleme wahrnehmen, die insgesamt mit der Lage zufrieden sind.

 

Die Aktion „Mitreden“ wurde im Juni schon einmal in etlichen Kreisen Baden-Württembergs durchgeführt. Sie soll dazu dienen, das Interesse von Frauen für die Kommunalwahlen im kommenden Frühjahr zu wecken und sie überhaupt für politisches Engagement zu sensibilisieren.


Hermine Roth

 

PANORAMABUSFAHRT INS BLAUE

Auch in diesem Jahr vertrauten Mitglieder und Gäste der CDU Frauen Union und der Senioren-Union der Organisation von Frau Friederike Spieles und bestiegen den Bus, der Künzelsau in Richtung B 19 mit unbekanntem Ziel verließ.

 

Das Rätsel war bald gelöst. Es ging zunächst nach Vellberg, zu der einzigen erhaltenen Trutzveste Nordwürttembergs. Die fachkundige Stadtführerin, Frau Hanne Zitterbart, zeigte den Damen und Herren bei einer Altstadtführung ihre von Kunst und Kultur geprägte Heimatstadt. Kaum jemand wusste zum Beispiel, dass in Vellberg bei Ausgrabungen im Sommer 2015 das Fossil einer 240 Millionen Jahre alten Urschildkröte entdeckt wurde, der ältesten der Welt.

 

Weiter ging die Fahrt an den Rand des Hohenloher Landes, nach Bühlertann, und hinauf zur Tannenburg, einer Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert, die sich im Besitz der Familie Ernst-Martin Zipperer befindet. Der Hausherr führte die Gäste durch seine liebevoll restaurierte Burg, in der es auch romantische Gästezimmer gibt und zu der ein Bio-Bauernhof gehört.

 

Im herrschaftlichen Rittersaal vermittelten die Kreisvorsitzende Hermine Roth und der Kreisvorsitzende Claus Bernhold einen kurzen Überblick über die Tagespolitik, während die Gäste ausgezeichneten Kaffee und Kuchen aus der Burgküche genossen.

Helene Ott

 

Die "Panoramabusfahrt ins Blaue" der Mitglieder und Freunde der Frauen Union und der Senioren Union der CDU Hohenlohekreis findet auf der Tannenburg hoch über dem Bühlertal ihren Abschluss.

 

Frauen Union im Rabbinatsmuseum