Hoch auf dem gelben Wagen


Herbstlicher Impressionen erfreuten sich Mitglieder und Freunde der Frauen Union, die der Einladung des Kreisvorstandes ins liebliche Taubertal gefolgt waren. "Hoch auf dem gelben Wagen" der Winzerfamilie Lehr vom Jakobshof ging es durch Markelsheim, einen noch weithin bäuerlich geprägten Weinort, und hinauf in die unmittelbar angrendenen steilen Weinberge. Dort wurde man Zeuge der teils schon hochtechnisiert betriebenen Weinlese. Durch die lebendigen Schilderungen der Winzerfamilie erhielten die Mitfahrenden Einblicke in die arbeitsintensive Form der Weinbergpflege, die als ein Kulturgut der besonderen Art einzustufen ist.

Und was wäre eine Weinbergfahrt ohne Verkostung der örtlichen Weine? Nicht nur diverse Weinsorten konnte man ausgiebig genießen, sondern ein liebevoll vorbereitetes Vesper erwartete die Gäste hoch oben am Waldesrand, dort, wo die Blicke weithin über den als Madonnenländchen bekannten Landstrich hinweggehen. Kein Wunder, dass alle gerne einstimmten in die Lieder, die vom Akkordeon begleitet, die Fahrt abrundeten.

Für die Kreisvorsitzende Hermine Roth trägt diese Art der Geselligkeit eindeutig zur Stärkung der Gemeinschaft bei.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

Wohin geht's im Hohenlohekreis?


Die Zukunftsentwicklung des Kreises war Thema bei der Frauen Union der CDU im Pfedelbacher „Bürgerstüble“. Vor einem interessierten Besucherkreis, darunter CDU-Landtagsabgeordneter Arnulf von Eyb, begrüßte Kreisvorsitzende Hermine Roth Landrat Dr. Matthias Neth als kompetenten Referenten und Gesprächspartner. Neth zeigte anhand eines von vielen Arbeitsgruppen und Bürgerforen erarbeiteten Entwicklungs- und Strategiekonzepts künftige Entwicklungsmöglichkeiten für den Landkreis auf. Daraus ergäben sich diverse Handlungsaufträge u.a. für Mobilität, Wohnen und Wirtschaft. Dafür Weichenstellungen vorzubereiten, gehöre derzeit zu den vordringlichsten Aufgaben von Kreistag und Verwaltung.

 

Es seien keine einfachen Entscheidungen, die im Kreis getroffen werden müssen, zeigte der Landrat an einigen Beispielen: Bürgernaher Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, Belebung und Weiterentwicklung des Tourismus, Entwicklungsmöglichkeiten für Weltmarktführer und mittelständische Unternehmen in Übereinstimmung zu bringen mit Bewahrung von Natur und Umwelt im ländlich geprägten Raum stünden neben Fragen der Sicherstellung ärztlicher und Krankenhausversorgung repräsentativ für die dringendsten Aufgaben.

 

Dass aktuelle Fragen sich gravierend auf Entwicklungen im Hohenlohekreis auswirken können, schilderte der Hohenloher Landrat am Beispiel des Volksbegehrens „pro Biene“. Ein unreflektierter Umgang mit dem Referendum, ohne die Auswirkungen und Konsequenzen gründlich zu untersuchen und abzuwägen, könne dazu führen, den regionalen Obst- und Weinanbau in unserer Region gänzlich zum Erliegen zu bringen.

 

Neth fordert deshalb, globale Entwicklungen ganzheitlich in ihren Auswirkungen auf alle anderen Handlungsfelder zu sehen und entsprechend sensibel zu reagieren.

 

Dass neben der „großen Politik“ auch regionale Anliegen der Kommunalpolitik lebendig und mit Sachverstand diskutiert werden können, war ein erfreuliches Fazit dieser abendlichen Veranstaltung.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

 

Frauen Union auf dem Pfad der Stille

Wie wohltuend und lehrreich zugleich das gemächliche Wandern auf einem Meditationsweg sein kann, erfuhren jüngst Mitglieder und Gäste der Frauen Union der CDU.

 

Franz Jakob aus Zaisenhausen als Initiator der „Pfade der Stille“ führte die Gruppe zu den von ihm liebevoll ausgestalteten Stationen am Weg. Diese dienen dazu innezuhalten, in innerer Betrachtung den Zugang zu finden zu Fragestellungen, die jeden auf ganz eigene Weise beschäftigen. So gibt es Ausblicke und Einblicke, Impulse und Botschaften, Kunstwerke und Aktionen.

 

Das besondere Interesse galt der berühmten Lourdesgrotte am Dorfrand von Zaisenhausen, die in ihrer Art im süddeutschen Raum einmalig ist. Sie erinnert an wasserarme Zeiten im ausgehenden 19. Jahrhundert, in denen das beständig aus dem Felsen laufende Wasser als lebensspendende wundersame Erscheinung und Ort göttlicher Hilfe wahrgenommen wurde.

 

Am Ende der rund zweistündigen Wanderung erwartete Irmgard Jakob die Gruppe mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen an einer festlich gedeckten Tafel. „Das war ein wunderbarer Nachmittag“, sind sich die Teilnehmenden einig. Hermine Roth, Kreisvorsitzende der Frauen Union, und ihre Stellvertreterin Margarete Graser können sich gut vorstellen, irgendwann einmal weitere Pfade der Stille mit Franz Jakob zu erkunden.                                                                                                                                           Hermine Roth

 

Neues aus der Frauen Union

Die heißen Juliwochen standen ganz im Zeichen verschiedener Delegiertentage. So wurden sowohl der Bezirksvorstand als auch der Landesvorstand der CDU Frauen Union neu gewählt.

 

Die Hohenloher Delegierten machten sich auf nach Weil der Stadt, um einen neuen Vorstand für den Bezirk Nordwürttemberg zu wählen. Susanne Wetterich, langjährige Bezirksvorsitzende aus Stuttgart, wurde in ihrem Amt erneut bestätigt. Aus dem Kreis Hohenlohe gehören dem neuen Bezirksvorstand an Margarete Graser aus Mulfingen und die Kreisvorsitzende Hermine Roth aus Öhringen. Graser folgt auf Rose-Maria Kommnick, die auf eigenen Wunsch hin als Beisitzerin aus dem Vorstand ausschied.

 

Die Landesdelegiertenversammlung zum Thema „Future for Families“ tagte in Urbach, einer kleinen Stadt im Remstal, deren Bürgermeisterin Martina Fehrlen der Frauen Union entstammt.

 

Nachdem die bisherige Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle den Sprung in das neue Europaparlament nicht geschafft hatte, hatte sie alle politischen Ämter niedergelegt. Um ihre Nachfolge als Landesvorsitzende bewarben sich die Bezirksvorsitzende aus Nordwürttemberg Susanne Wetterich und die Bezirksvorsitzende aus Nordbaden StS Katrin Schütz.

 

Aus dieser Kampfkandidatur ging Susanne Wetterich als Siegerin hervor. Sie wird nun die Frauen Union Baden-Württemberg in die Zukunft führen.

 

Aus Hohenlohe gehört Hermine Roth als Mitgliederbeauftragte wieder dem Landesvorstand an.

 

Der Bundesdelegiertentag 2019 findet am 14./15. September in Leipzig statt. Eine Delegation von etwa 18 Frauen aus Baden-Württemberg wird dorthin reisen, um einen neuen Bundesvorstand zu wählen und um Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, erneut zur Bundesvorsitzenden zu wählen.
                                                                                                                                            Hermine Roth

 

 

Links: Hermine Roth, wieder gewählte Mitgliederbeauftragte des Landesvorstands.


Mitte: Dr. Inge Gräßle, bisherige Landesvorsitzende und Europaabgeordnete.


Rechts: Susanne Wetterich, wieder gewählte Bezirksvorsitzende und neu gewählte Landesvorsitzende.

 




Die Delegierten der Frauen Union
Hohenlohekreis sind bei der Wahl
des Landesvorstands vollzählig
vor Ort.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktion "MITREDEN" in Künzelsau und Öhringen

Schwer bezahlbare Mieten, mehr Anerkennung häuslicher Arbeit in der Öffentlichkeit, eine auskömmliche Rente im Alter - solche und ähnliche Probleme nannten Frauen in Öhringen und Künzelsau anlässlich der 3. Aktion „Mitreden“ der Frauen Union. Sie konnten zwanglos ins Gespräch kommen mit der Kreisvorsitzenden der Frauen Union Hermine Roth, mit Gemeinderätinnen, aber auch mit der Europaabgeordneten der EVP, Dr. Inge Gräßle. Diese stellt sich am 26. Mai erneut zur Wahl und lässt nicht nach, immer wieder die Bedeutung einer starken EVP-Fraktion innerhalb des europäischen Parlaments zu betonen.

 

Mit dem Format „Mitreden“ sollen insbesondere weibliche Passanten die Gelegenheit bekommen, ihre Ideen und Wünsche, ihre Vorstellungen gegenüber politischen Verantwortungsträgern zu äußern. Zudem soll der Fokus auf die Wahl von Frauen gelegt werden, auf ihre Mitwirkungsmöglichkeiten in allen Bereichen. Der Frauen Union liegt daran, bei Frauen die Freude am Einmischen und an der politischen Mitgestaltung zu wecken und dadurch langfristig den Frauenanteil in den Parlamenten zu erhöhen.



Dr. Inge Gräßle (Mitte rechts), Landesvorsitzende der Frauen Union, Europaabgeordnete der CDU und Vorsitzende des Haushalts-kontrollausschusses der EU und Hermine Roth, Vorsitzende der Frauen Union Hohenlohekreis im Gespräch mit Passantinnen in der Öhringer Innenstadt.

 











Dr. Inge Gräßle MdEP (oben rechts, unten Mitte) und Vorstandsmitglieder der Frauen Union Hohenlohekreis stehen vor dem Alten Rathaus in Künzelsau Rede und Antwort und nehmen Wünsche, Vorschläge und Kritik von Passantinen entgegen.


Feuerschale der Frauen Union

Am 26.01.2019 fand die erste Feuerschale der Frauen Union des Hohenlohekreises statt.

 

Mit über 30 Gästen fiel der Startschuss für das anstehende Wahljahr vor unserer Kreis-geschäftsstelle in Künzelsau.

 

Bei leckerem Glühwein und Punsch konnte das Regenwetter die gute Stimmung nicht trüben. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an Frau Susanne Schmezer, die Inhaberin des Weinguts Gaufer in Ingelfingen, die die Getränke gespendet hat.

 

Neben den Kolleginnen konnte die Frauen Union zahlreiche Freundinnen und Freunde der CDU begrüßen. Zusammen mit dem Abgeordneten, Arnulf Freiherr von Eyb MdL, wurde in entspannter Atmosphäre diskutiert. Wichtige politische Themen auf Landesebene aber auch kommunalpolitische Themen auf Kreis- und Gemeindeebene wurden angeregt angesprochen. 100 Jahre Frauenwahlrecht, Pflege, Bildung, Erziehung und andere frauenspezifische Themen standen ebenfalls im Fokus. Alle Anwesenden waren sich einig, dass ohne Frauen keine gute Politik zu machen ist! Frauen tragen wesentlich zum Erfolg in unserer Gesellschaft bei.

 

Die Frauen Union wird sich mit Kräften dafür einsetzen, dass bei den anstehenden Wahlen der Frauenanteil in den Parlamenten steigt.

                                                                                                                                      Margarete Graser

 

JAHRESFEIER DER FRAUEN UNION

Zum Innehalten und zur Einstimmung auf die Adventszeit lud die Kreisvorsitzende der Frauen Union der CDU Hohenlohe, Hermine Roth, in die Kilianskirche in Bretzfeld-Waldbach ein. Die Kirchenführerin Gisela Schütz-Lucke erläuterte den Gästen die Geschichte und Schätze der evangelischen Dorfkirche, deren Renovierung mit der Innenrenovierung im Jahr 2006 abgeschlossen werden konnte. Heute ist die Kilianskirche ein lebendiges Zentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Waldbach-Dimbach und ein Schmuckstück der Region. Deshalb erfolgte auch der Beschluss des Kirchengemeinderates, die Kirche täglich tagsüber offen zu halten, „bis zum Einbruch der Dunkelheit“, eine Besonderheit, um die sich ein treues Team von „Kirchenhütern“ kümmert.

 

Umrahmt von dem üppigen Bildschmuck, der zu einem großen Teil aus der Hand des Malers Johannes Stigler stammt, und dem eindrucksvollen Ambiente der Innenausstattung der Kirche überraschten und erfreuten Tomas Stein und Monia Messer die Besucher mit ihren musikalischen Darbietungen auf der Querflöte.

 

Dem Kirchenbesuch schloss sich ein festliches Abendessen an, mit dem die Jahresfeier der Frauen Union ihren geselligen Abschluss fand.

Helene Ott

EUROPA BLEIBT UNVERZICHTBAR

unter diesem Motto informierte Dr. Inge Gräßle, Europaabgeordnete und Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses der EU, über die aktuelle Arbeit der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

 

Bei der gut besuchten Veranstaltung im Haus an der Walk in Öhringen folgten viele interessierte Besucher den Ausführungen der CDU-Abgeordneten und trugen mit vielen Fragen zu einer lebhaften Diskussion bei. Themen einer europäischen Asylpolitik, die Forderung zur Sicherung der Außengrenzen der EU, der Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft als „fatale Fehlentscheidung von bewusst falsch informierter Wählerschaft“, zu geringer Frauenanteil unter den Abgeordneten im EU-Parlament u.a. waren Gegenstand eines regen Meinungsaustausches.

 

Dabei ließ Gräßle, die gleichzeitig Landesvorsitzende der Frauen Union der CDU in Baden-Württemberg ist, keine Fragen unbeantwortet. Die Gäste aus Hohenlohe und dem Landkreis Schwäbisch Hall belohnten dies mit großem Beifall.

 

Auch die regional zuständigen Vorsitzenden der Frauen Union, Hermine Roth aus Öhringen und Marion Straube aus Schwäbisch Hall, zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung, die im Rahmen eines Weißwurstfrühstücks großen Anklang fand.

 

„Europa ist nur stark, wenn Europa an das Ganze und der Einzelne an Europa denkt“, so das Fazit.

 

"MITREDEN" - WO DRÜCKT FRAU DER SCHUH?

 

Unter dem Motto „Mitreden – wo drückt Frau der Schuh?“ befragten Mitglieder der Frauen Union der CDU in der Öhringer und Künzelsauer Innenstadt Frauen in verschiedenen Altersgruppen und Lebensphasen. Antworten bezogen sich auf Kinderbetreuung, Wiedereinstieg in den Beruf, Anerkennung der häuslichen Arbeit sowie bezahlbaren Wohnraum. Aber auch Probleme der Altersversorgung v.a. für Alleinerziehende wurden in den Blick genommen.

 

Die Frauen waren offen für die Befragung, allerdings gab es auch Stimmen, die keinerlei Probleme wahrnehmen, die insgesamt mit der Lage zufrieden sind.

 

Die Aktion „Mitreden“ wurde im Juni schon einmal in etlichen Kreisen Baden-Württembergs durchgeführt. Sie soll dazu dienen, das Interesse von Frauen für die Kommunalwahlen im kommenden Frühjahr zu wecken und sie überhaupt für politisches Engagement zu sensibilisieren.


Hermine Roth

 

PANORAMABUSFAHRT INS BLAUE

Auch in diesem Jahr vertrauten Mitglieder und Gäste der CDU Frauen Union und der Senioren-Union der Organisation von Frau Friederike Spieles und bestiegen den Bus, der Künzelsau in Richtung B 19 mit unbekanntem Ziel verließ.

 

Das Rätsel war bald gelöst. Es ging zunächst nach Vellberg, zu der einzigen erhaltenen Trutzveste Nordwürttembergs. Die fachkundige Stadtführerin, Frau Hanne Zitterbart, zeigte den Damen und Herren bei einer Altstadtführung ihre von Kunst und Kultur geprägte Heimatstadt. Kaum jemand wusste zum Beispiel, dass in Vellberg bei Ausgrabungen im Sommer 2015 das Fossil einer 240 Millionen Jahre alten Urschildkröte entdeckt wurde, der ältesten der Welt.

 

Weiter ging die Fahrt an den Rand des Hohenloher Landes, nach Bühlertann, und hinauf zur Tannenburg, einer Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert, die sich im Besitz der Familie Ernst-Martin Zipperer befindet. Der Hausherr führte die Gäste durch seine liebevoll restaurierte Burg, in der es auch romantische Gästezimmer gibt und zu der ein Bio-Bauernhof gehört.

 

Im herrschaftlichen Rittersaal vermittelten die Kreisvorsitzende Hermine Roth und der Kreisvorsitzende Claus Bernhold einen kurzen Überblick über die Tagespolitik, während die Gäste ausgezeichneten Kaffee und Kuchen aus der Burgküche genossen.

Helene Ott

 

Die "Panoramabusfahrt ins Blaue" der Mitglieder und Freunde der Frauen Union und der Senioren Union der CDU Hohenlohekreis findet auf der Tannenburg hoch über dem Bühlertal ihren Abschluss.

 

Frauen Union im Rabbinatsmuseum

Unter der engagierten und fachkundigen Führung der Initiatorin des „Jüdischen Kulturweges Hohenlohe-Tauber“, Elisabeth Quirbach, erkundeten Mitglieder und Gäste der Frauen Union Hohenlohe das Rabbinatsmuseum in Braunsbach. In diesem nach dem bis 1939 dort tätigen Rabbiner Simon Berlinger benannten Haus geht es um die Aufarbeitung der Geschichte der im Ort ursprünglich ansässigen jüdischen Bevölkerung. Evangelische, Katholiken und Juden lebten über viele Jahrzehnte in Braunsbach friedlich miteinander und trugen zum Wohlstand der Gemeinde am Kocher bei. In anschaulicher und lehrreicher Weise wurden Historie und Religionsgeschichte in reichem Maße präsentiert und entfaltet. Es war einhellige Meinung der Besucher, dass dieses Museum auch weiterhin dazu dienen möge, Geschehnisse und Schicksale der jüdischen Menschen, die hier einmal gelebt haben, vor dem Vergessen zu bewahren. Die Nachdenklichkeit über das Schicksal der jüdischen Ortsbewohner in der Zeit des Nationalsozialismus war bei den Teilnehmern zu spüren und hielt auch an, als man sich im Gasthaus Löwen zum Ausklang noch einmal traf.

 

                                                                                                                                            Hermine Roth

 

Frühstück mit Verena von Neubronner

   

Frau von Neubronner kam nach Sindringen, um den Damen und Gästen der Frauen Union von ihrem Leben als Diplomatenfrau zu erzählen. Begleitet wurde sie von ihrem Ehemann Georg von Neubronner, dem langjährigen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in zahlreichen Ländern.

 

Als die Vorsitzende Hermine Roth das Leben von Diplomaten allgemein als „glamourös und doch voller Entbehrungen“ umriss, widersprach Verena von Neubronner nicht. Schon mit 19 Jahren heiratete Georg von Neubronner sie von der Schulbank weg. Das Abitur konnte sie gerade noch machen und zur Vorbereitung auf ihr Leben als Diplomatenfrau blieben ihr nur noch 6 Monate Sprachschule. Dann war sie auf dem langen Weg durch die vielen Stationen ihres Mannes im diplomatischen Dienst auf sich gestellt, denn die Frauen reisten hinter ihren Männern her, sie organisierten die oft desaströsen Umzüge, kümmerten sich um Gäste, waren Köchin, Chauffeur und Diplomatengattin gleichzeitig in Ländern mit unterschiedlichen Kulturen. Die Familie lebte In der Schweiz und an der Elfenbeinküste, in Paris, Prag und London. Zwischenzeitlich waren zwei Kinder dabei, die in Frankreich Abitur machten und zum Studieren in die USA gingen. Schließlich wurden die Eltern ohne Kinder nach Venezuela versetzt und danach nach Budapest.

 

In Panama kümmerte sich Verena von Neubronner als Präsidentin der „Damas Diplomáticas“ um eine Schule, um Waisenkinder und um ein Heim für vergewaltigte Mädchen. Durch ihren persönlichen Einsatz akquirierte sie jedes Jahr 30 bis 40.000 Dollar für diese Projekte.

 

Jetzt hat das Ehepaar von Neubronner seinen letzten Umzug nach Aschhausen vollzogen, dem Ort ihres verdienten Ruhestandes.

Helene Ott

                                                                                                                                                                                                                                                                                  

Frauen Union wählt neuen Vorstand

Zur Jahreshauptversammlung der Frauen Union Hohenlohe am 22. Juni in Ingelfingen konnte die Kreisvorsitzende Hermine Roth die Landesvorsitzende der Frauen Union Baden-Württemberg, Dr. Inge Gräßle MdEP, und den CDU Kreisvorsitzenden Arnulf Freiherr von Eyb MdL willkommen heißen. Bei ihrem Grußwort kommentierte Dr. Gräßle die aktuellen Themen der Landes- und Europapolitik. Freiherr Arnulf von Eyb stellte die neue CDU Kreisgeschäftsführerin Frau Lilia Utkin vor.

Unter der Wahlleitung der langjährigen, aus dem Vorstand ausscheidenden Schatzmeisterin Helga Geier wurde der neue Kreisvorstand gewählt. Hermine Roth verbleibt im Amt der Kreisvorsitzenden. Ihre Stellvertreterinnen sind Margarete Graser, Ines Prümmer und Beate Wernado. Zur Schatzmeisterin wurde Beate Wernado und zur Schriftführerin Rose-Maria Kommnick gewählt. Mitgliederbeauftragte ist Linda Bürkert. Acht Beisitzerinnen komplettieren den Vorstand: Sibylle Beck, Jutta Förstner, Brigitte Homfeld, Margarete Möhler, Verena von Neubronner, Ulrike Nußbaum, Helene Ott und Susanne Schmezer. Rechnungsprüferinnen bleiben Dorothee Käpplinger und Friederike Spieles. Zu den Landestagungen werden Brigitte Homfeld, Helene Ott und Hermine Roth entsandt. An den Bezirkstagen geben Jutta Förstner, Margarete Graser, Rose-Maria Kommnick, Helene Ott und Hermine Roth ihre Stimmen ab.

                                                                                                                                         Helene Ott

Der neue Kreisvorstand der CDU Frauen Union Hohenlohe
Vorne v. links: Margarete Graser, Ines Prümmer, Hermine Roth, Beate Wernado
Hinten v. links: Rose-Maria Kommnick, Margarete Möhler,
Dorothee Käpplinger, Sibylle Beck, Verena von Neubronner, Helene Ott, Jutta Förstner, Brigitte Homfeld, Linda Bürkert.

Weingut Gaufer                   Betriebsbesichtigung und Weinprobe

 

„Der Wein erfreue des Menschen Herz“ – mit diesem biblischen Wort begrüßte Hermine Roth, Kreisvorsitzende der CDU Frauen Union, die Gäste, die der Einladung ins Weingut Gaufer in Ingelfingen gefolgt waren. An einem heiteren Frühlingsabend ging der Blick bei einem Willkommenstrunk hinauf zu den steilen Weinbergen. Der über mehrere Generationen hinweg geführte Familienbetrieb Gaufer hat seinen Sitz inmitten des alten Residenzstädtchens.

Seit etwa 25 Jahren keltert und vermarktet Susanne Schmezer geborene Gaufer, gelernte Weinbautechnikerin, ihre Weine aus dem Kochertal. Den Blauen Zweigelt, ursprünglich eine österreichische Weinsorte, baute sie als eine der Ersten in Baden-Württemberg an. Die Söhne werden die Weinbautradition einmal weiterführen – da ist sie sicher.

 

So erklärte Gerrit Schmezer, Student der Önologie, bereits selbstbewusst die Abläufe und Geschehnisse im Weinkeller. Auch die weinpolitischen Rahmenbedingungen hat er im Blick und lenkt so das Interesse auf Voraussetzungen und Möglichkeiten der Weinerzeugung und Vermarktung.

Mit einem herzhaften Vesper, begleitet von einem Schluck Blauen Zweigelt und anderen guten Tröpfchen, klang der Abend im Weingut beschwingt aus.   

                                                                                                               
                                                                                                              Hermine Roth                                                                                                                                                                                                      

Willkommensumtrunk beim Weingut Gaufer in Ingelfingen

Gerrit Schmezer, Student der Önologie, mit Susanne Schmezer, Inhaberin des Weinguts Gaufer (Vierte v.l.) und den Gästen der Frauen Union.

Neujahrsfrühstück 2018 der Frauen Union Nordwürttemberg


„Kommunalwahl 2019: Frauen gewinnen, erfolgreich kandidieren“ war das Motto des traditionellen Neujahrsfrühstücks der Frauen Union Nordwürttemberg am 27. Januar in Schwäbisch Gmünd.

 

  In Baden-Württemberg und in anderen Bundesländern stehen am 26. Mai 2019 neben den Europawahlen auch Kommunalwahlen an. Für die Frauen Union bedeutet dies eine besondere Herausforderung, ist der Frauenanteil in den Parlamenten doch insgesamt nicht zufriedenstellend und werden die ohnehin ernüchternden Zahlen von der CDU in der Regel noch unterboten.

 

 Will die CDU als Volkspartei auch in Zukunft erfolgreich sein, ist ein höherer Frauenanteil unter den CDU-Mandatsträgern elementar. Erste und selbstverständliche Voraussetzung sind genügend Kandidatinnen, bei der Kommunalwahl darüber hinaus nicht nur auf den hinteren Plätzen, sondern ausgewogen auf der ganzen CDU-Liste verteilt, so Bezirksvorsitzende Susanne Wetterich in ihrer Begrüßung.

 

 Der erfahrene Kommunalpolitiker und Vorsitzende der KPV Baden-Württemberg, Klaus Herrmann aus Ludwigsburg, gab hierzu einen ersten Impuls.

 

 In der anschließenden lebhaften Diskussion wurde deutlich: Die Gewinnung von Frauen kann nicht eine Aufgabe allein der Frauen Union sein, sondern muss von der ganzen Partei getragen und von den Verantwortlichen auf den verschiedenen Ebenen der CDU und der Vereinigungen vorangetrieben werden. Die auch in Schwäbisch Gmünd heftig und engagiert geführte Debatte über die Position der CDU-Landtagsfraktion zur Reform des baden-württembergischen Landtagswahlrechts zeigte dabei ganz aktuell, dass wir hier noch ganz dicke Bretter vor uns haben.

 

 Dass die Arbeit der Frauen Union anerkannt ist und auch große Unterstützung erfährt, machte die Zahl der Gäste deutlich: Neben Dr. Inge Gräßle MdEP, Landesvorsitzende der Frauen Union und CDU-Bezirksvorsitzendem Steffen Bilger MdB, beide Stammgäste beim FU-Neujahrsfrühstück, begrüßten Richard Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd Dr. Stefan Scheffold MdL, Abgeordneter für Schwäbisch Gmünd und Roderich Kiesewetter MdB, Kreisvorsitzender der CDU die 60 Damen, viele von ihnen aus dem gastgebenden Ostalbkreis mit der Kreisvorsitzenden Petra Walter an der Spitze. 

 

Besinnliche Jahresfeier

Die Vorsitzende der Frauen-Union der CDU Hohenlohekreis und Prädikantin Hermine Roth hatte zur Jahresfeier nach Ingelfingen-Weldingsfelden eingeladen. Dort versammelten sich Mitglieder und Gäste am Vorabend des ersten Adventsonntags in der St. Bartholomäus-Kirche, die schon für die besinnlichen und erwartungsvollen Tage des Advents vorbereitet war.
 
Der Ingelfinger Stadtrat und Kirchengemeinderat Peter Bissinger vermittelte die wechselvolle Geschichte der St. Bartholomäus-Kirche, die um 1488 begann, als Weldingsfelden eine Kapelle besaß, die bereits damals den Heiligen Bartholomäus zum Schutzpatron hatte. Heute können sich die Besucher an einer perfekt renovierten Kirche, deren wertvoller Ausstattung und den wieder hergestellten Jugendstilelementen erfreuen.

Hermine Roth gestaltete den geistlichen Teil der Jahresfeier und stimmte die Anwesenden auf die vorweihnachtliche Zeit ein. Zitat: „Einfach einmal innehalten, wenn die Botschaft zu uns dringt, die in jedem Jahr aufs Neue der Advent uns nahebringt.“ Im Anschluss sangen alle gemeinsam das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Für die musikalische Begleitung sorgte Ines Prümmer mit ihrer Querflöte.

Während des festlichen Abendessens im Gasthof Linde informierte der Landtagsabgeordnete Arnulf Freiherr von Eyb über das aktuelle politische Geschehen auf Landes- und Bundesebene.

 

Helene Ott

Bürgerfrühstück mit Christian v. Stetten MdB

Beim Bürgerfrühstück der CDU Frauen Union Hohenlohe im Katholischen Gemeindehaus in Schöntal Bieringen konnten Margarete Möhler, Vorstandsmitglied der Frauen-Union, und Martin Krist, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Schöntal, ein „volles Haus“ begrüßen.

Für einen schwungvollen Auftakt sorgte das Kessachtaler Trio Börkel, Salig und Schlunksky und die Württembergische Weinprinzessin Jasmin Knörzer aus Schöntal empfahl „einen frischen Wein für frischen Wind in der Politik.“

Unter dem Motto „Deutschland hat die Wahl“ stand Christian Freiherr von Stetten, der CDU-Direktkandidat des Wahlkreises Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Rede und Antwort zu den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Der Themenbogen umfasste die Rentenpolitik mit Schwerpunkt Mütterrente, die Schulpolitik, Kinderbetreuung, Ärztemangel, Flüchtlingspolitik, das Ehrenamt und vieles mehr. Ein Lob galt den Bürgern des Jagsttals, denn dort sei jeder zweite ehrenamtlich engagiert.

Martin Krist bedankte sich beim Abgeordneten Christian von Stetten für dessen unermüdliches Engagement auf Bundesebene wie auch für seine heimatliche Region.

Der Landtagsabgeordnete Arnulf Freiherr von Eyb bezeichnete in seinem Schlusswort Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Angela Merkel als verlässliche Anker in schwierigen Zeiten.

                    Helene Ott


Betriebsbesichtigung bei Parfümerie Akzente

Der Bundestagsabgeordneten Christian Freiherr von Stetten und die Damen und Freunde der CDU Frauen Union fanden sich im eleganten Hauptsitz der Firma „Parfümerie Akzente“ in Pfedelbach-Windischenbach ein, um das renommierte mittelständische Familienunternehmen kennen zu lernen.

Der Junior-Chef Kai Renchen führte die Besucher durch das Zentrallager und die Auslieferung, die seiner Zuständigkeit unterliegen, ebenso wie der 2004 gegründete Online-Shop parfumdreams.de. Die Software für das Kommissionieren und Verpacken hat Kai Renchen selbst erstellt aus Gründen der Unabhängigkeit, der Kosten und der Erhaltung von Arbeitsplätzen.

Trotz des Verzichts auf Vollautomatisierung verlassen zu Stoßzeiten bis 10.000 Pakete pro Tag die Förderbänder. Einige Etagen höher, in einem beeindruckenden Ambiente, präsentierten die Firmengründerin Christina Renchen und ihr Mann Jürgen ihre Unternehmensgeschichte. Nach der Gründung im Jahr 1995 und stetigem Wachstum gibt es heute 27 Filialen zwischen Sylt und Fellbach. 37.000 Kosmetikprodukte werden in den Europäischen Wirtschaftsraum und in die Schweiz geliefert.

Während sich die Gäste kulinarisch verwöhnen ließen, vermittelte Christian von Stetten einen Überblick über die aktuelle politische Lage und stand bei einer lebhaften Diskussion Rede und Antwort.

     Helene Ott


Busfahrt ins Blaue

„Warum in die Ferne schweifen?“ fragten sich die Organisatoren der Frauen- und der Senioren-Union der CDU Hohenlohekreis, „wo doch Sehenswürdigkeiten und Kleinode in unserer nächsten Umgebung entdeckt werden wollen!“

So kam es, dass die Teilnehmer einer Busfahrt ins Blaue einen rundum gelungenen Tagesausflug durch das Hohenloher Land erlebten. Dieser begann mit einer Führung durch das historische Städtchen Forchtenberg, mit Würzburger Tor, dem Backhaus und seiner historischen Turmuhr, dem Kernhaus, dem Rathaus und der Kirche. Weiter führte die Fahrt ins Bergstädtchen Krautheim. Der Begrüßung im Rathaus folgte eine Führung durch die Burganlage. Vom mühsam erklommenen Burgfried aus ging der Blick hinunter ins Jagsttal. Die perfekte Akustik in der Burgkapelle veranlasste die Gäste zu spontanem Gesang. Im Johannitermuseum wurde die Geschichte des Ordens vermittelt.

Die durch Wasserkraft angetriebene historische Ölmühle in Dörzbach versetzte die Busreisenden in eine andere Zeit. Gestärkt nach einer kleinen Kaffeepause in Buchenbach ging es nach Mulfingen in die Kapelle Sankt Anna. Dekan Ingo Kuhbach übermittelte Wissenswertes über die Kapelle und das Sankt-Anna-Wasser, und zum Abschied sangen alle gemeinsam das Sankt-Anna–Lied.

Mit einem regionalen Essen fand der eindrucksvolle Tag in Hohebach seinen Ausklang.

  Margarete Graser

Die Reiseteilnehmer der "Busfahrt ins Blaue" vor der Burg in Krautheim (Foto: Albrecht Förstner)