Liebe Mitglieder der Frauen Union im Hohenlohekreis, liebe Damen,

 

DIE AKTUELE CORONA-PANDEMIE HAT DIE WELT AUF DEN KOPF GESTELLT.

 

Nichts ist mehr, wie es war! Jede Einzelne von uns ist seit Monaten herausgefordert, sich dieser Situation zu stellen und das Beste daraus zu machen.

  

Die Erkenntnisse der Wissenschaft über das bislang unbekannte Virus haben den Anstoß gegeben für gesetzliche Verordnungen, die die Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel innerhalb kürzester Zeit treffen musste. So standen die Verantwortlichen in Politik und Staat immer wieder vor der schwierigen Aufgabe, Entscheidungen zu treffen, die alle Bereiche des öffentlichen, beruflichen und privaten Lebens umfassen. Es ging um Entscheidungen, die vielfältige, oftmals unterschiedlichste Interessenlagen zu berücksichtigen hatten – und das unter täglich neuen Bedingungen.

 

In unserem Grundgesetz heißt es „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“. Ein weiterer wichtiger Grundsatz lautet: „Die Freiheit der Person ist unverletzlich“.

 

Dass es unweigerlich zu Konflikten kommt, wenn man zum Schutz der Menschen vor Krankheit und Siechtum infolge einer Ansteckung gewisse Freiheiten innerhalb der Gesellschaft einschränken muss, liegt auf der Hand. Die Auswirkungen sahen wir in Demonstrationen und Aufrufen, die Corona-Maßnahmen möglichst schnell zu beenden. In ein normales Leben zurückzufinden gelang nicht, zumal die erwartete zweite Welle der Infektion im Oktober voll zuschlug. Es wurden seit dem Frühjahr gewaltige Hilfsprogramme von Bund und Ländern auf den Weg gebracht, um auf allen gesellschaftlichen Gebieten - sei es Wirtschaft, Handel, Bildung, Familien, Gastronomie, Kultur - Sicherheit und Erleichterung zu schaffen.

  

Die Bundesregierung hat eine bewundernswerte Arbeit geleistet. Dennoch sollten wir nicht unvorsichtig werden. Wir werden noch einige Zeit mit Einschränkungen und mit dem Einhalten von Hygienemaßnahmen konfrontiert sein. Noch immer erwarten wir mit Ungeduld die Entwicklung und den Einsatz eines Impfstoffes sowie verbesserte Therapiemöglichkeiten in Folge der Infektion.

  

Seit März können leider keine Präsenzveranstaltungen mehr durchgeführt werden. Die politische Arbeit geht intern weiter und zeigt sich in einer Vielzahl von Telefon- oder Videokonferenzen. Manches lässt sich ja über die digitalen Medien entscheiden.

 

Allerdings können Nominierungsveranstaltungen, Parteitage, Delegiertentage zum Zwecke von Wahlen, wenn überhaupt, dann nur unter Einhaltung eines ausgeklügelten Hygienekonzepts   durchgeführt werden. Der für den 4. Dezember in Stuttgart geplante Bundesparteitag musste unter dem Eindruck des exponentiell steigenden Infektionsgeschehens im Oktober komplett gestrichen werden. Übrigens fiel auch die für Juli 2020 geplante Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der Frauen Union Hohenlohe, der Pandemie zum Opfer.

 

Nun müssen wir uns in Geduld üben und die Zeit abwarten, in der wir wieder in größerer Zahl beieinander sein dürfen.

 

Es wäre wünschenswert, wenn wir Sie bald wieder einmal zu einer unserer Veranstaltungen einladen könnten. Bleiben Sie der CDU und der Frauen Union zwischenzeitlich gewogen, liebe Damen, machen Sie, wenn Sie mögen, ein bisschen Werbung für uns und vor allem: bleiben Sie gesund.

 

 

Mit lieben Grüßen

 

 

 

Hermine Roth